Nachlese zum Spiel gegen Fortuna Leißling am 27.9.14

Drittes Heimspiel - dritter Heimsieg


Nach der ersten Saisonniederlage der Vorwoche konnte der SV Grün-Weiß zu Hause wieder dreifach punkten. Mit 1-0 siegte der Gastgeber gegen die Fortunen aus Leißling und konnte sich damit vorerst in der Spitzengruppe festsetzen.

 

Langendorf begann mit vier Änderungen: Tillmann begann als einzige Spitze,auf der rechten Seite im Mittelfeld kam Fekl zu seinem ersten Auftritt von Beginn an, Loeper kehrte in die Innenverteidigung zurück und im Tor stand mit Sebastian Krajak ein Comebacker aus vergangenen Kreisoberligazeiten. Mildner und Kern(beide Arbeit)standen nicht zur Verfügung,Wahren und Hüfner saßen zunächst auf der Bank.

Aus der vergangenen Saison waren Trainer und Spieler die umkämpften Partien gegen die Fortuna noch allgegenwärtig und von einem engen Spiel war auch diesmal auszugehen- nur sollte wenn möglich,nach dem Schlusspfiff diesmal ein positives Resultat für GWL herausspringen.Hohe Laufbereitschaft inklusive Angriffspressing sollte Leißling von der ersten Sekunde an wenig Entfaltung ermöglichen und nach Ballgewinnen das Spielgerät mit Passgenauigkeit durch die eigenen Reihen wandern.

Schiri Theile hatte die Partie gerade freigegeben und nach einem Fehler in der Leißlinger Hintermannschaft standen bereits nach wenigen Sekunden Buchheim und Tillmann vor dem Gästetorhüter Lampert,doch sie schafften es nicht,den Ball im Tor unterzubringen.Wieder einmal schlug GWL ein Gastgeschenk aus-leichtfertig! Die erste Halbzeit zeigte die Mannschaft dennoch eine engagierte Leistung mit spielerischen Lichtblicken und Torchancen gegen sehr defensiv stehende Fortunen. Aber das Team schafft es zu selten, sich dafür zu belohnen.Entweder fehlt die nötige Ruhe am Ball, oder eben wie nach 15 Sekunden Genauigkeit bzw. Konsequenz im Abschluss. Gelegenheiten vergaben Fekl(7.,17.),Halt per Kopf(11.) und Buchheim(26.)Ab der 25.Minute brachten Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung die Gäste immer besser in die Partie und auch zu guten Chancen.Zunächst konnte Krajak gegen den vor ihm auftauchenden Müller im Herauslaufen klären. Zwei Minuten später setzte der freigespielte Vater seinen Schuss aus 13m am Tor vorbei. Und 4 Minuten vor der Pause hatte auch Nagel nach Modrozinskis Ballgewinn an der Mittellinie und anschließendem Pass seine Gelegenheit, die Gäste in Führung zu bringen.Ohne Torerfolg für beide Teams ging es in die Kabinen. Allein die recht ansehnliche Spielanlage von GWL würde noch keinen Sieg bringen in Hälfte 2, im Gegenteil: die schlampigen Ballverluste im Vorwärtsgang könnten am Ende sogar den einen Punkt kosten.Und in der 47.Min wurden die Leißlinger erneut eingeladen- nach einem absolut vermeidbaren Ballverlust am gegnerischen Sechzehner setzte Modrozinski mit Steilpass Markert ein,doch sein Abschluss geriet zu harmlos.In der 48.Minute kam der geplante Wechsel Wahren für Tillmann und die Hoffnung,das der Stürmer die bis dahin fehlenden Torjägerqualitäten im Spiel beheben könnte.Exakt 60 sek war Wahren auf dem Spielfeld und es klingelte, doch getroffen hatte ein Anderer. Den Abschlag von Lampert konnten Peter und Halt sichern und Fekl auf rechts in Szene setzen.Fekl gewann das 30 m Laufduell mit Ball am Fuß gegen Heerwagen und drückte ab-Flanke oder Torschuss?- egal, die Kugel flog unhaltbar über Lampert ins lange Eck(49.)Sofort versuchte man die Vorentscheidung zu erzwingen-Buchheim wurde per Foulspiel gestoppt und den anschließenden Freistoß spielte er in den Lauf zu Schnürer,der scharf nach innen zog.Lampert faustete unzureichend nach vorn, doch Halt zielte mit dem linken Fuß aus 8m drüber- erneute Großchance vergeben. Auch der Kapitän konnte seine Kopfballchance(Vorarbeit Linke,Wahren) danach nicht verwerten(63.)Modrozinski hatte dann, nach erneut schwerem Fehler der Grün-Weißen in der Zentrale, noch mal die Ausgleichschance-sein Versuch zischte knapp am langen Pfosten vorbei(68.)In den letzten 20 Minuten ergaben sich noch einige Möglichkeiten für den Gastgeber, die im Ansatz gut gespielt worden. Aber das Abschlussproblem konnten Halt(83.) und Buchheim(85.)an diesem Tag nicht mehr lösen. GWL hat sich das Spiel bis in die Nachspielzeit unnötig schwer gemacht- schlechte Chancenverwertung,krasse Fehler im Passspiel, die den Gegner gefährlich vor das eigene Tor einluden und v.a. in der 2. Halbzeit viel zu einfache Ballverluste.Es war ein Zittersieg-doch zumindest von der Einstellung her, war er auch verdient.

GWL: Krajak-Müller,Zimmermann,Loeper,Linke(73.Panser)-Peter-Fekl(61.Hüfner),Halt,Buchheim,Schnürer-Tillmann(48.Wahren)

Bank: Hallmann,Riel