Nachlese zum Heimspiel gegen den WFV am 18.10.2014

Die Heimserie hält


Die Langendorfer Kreisliga-Fussballer gewannen auch ihr viertes Heimspiel nach Toren von Schnürer und Halt bei einem Gegentreffer von Wolf gegen den WFV mit 2-1.

Die Spiele der Vorsaison waren keine fußballerischen Leckerbissen gewesen und aus GWL-Sicht mit zwei 0-1 Niederlagen auch in wenig guter Erinnerung.In der Vorwoche ereilte die Gäste zwar ebenfalls das Pokal-Aus, doch das knappe 0-1 gegen Nessa, als auch der Erfolg eine Woche zuvor in Leißling waren wohl eher Ergebnisse, die das Schwarz-Gelbe Selbstvertrauen ansteigen ließ.Im Lager der Grün-Weißen wusste man um die Bedeutung dieser Begegnung,denn durch einen weiteren Mißerfolg wäre der gute Saisonstart endgültig verblichen.

Mit nur einem Wechsel in der Startformation-Hüfner ersetzte Kern als zweite Spitze-begannen die Gastgeber,die von Schiri Olaf Müller geleitete Heimpartie.Grün-Weiß versuchte es vom Anpfiff weg mit dem seit einigen Spielen praktiziertem konsequenten Angriffspressing.Als Erfolg waren einige Ballgewinne bereits in der Anfangsphase zu verzeichnen.Das erhoffte zeitige Führungstor entstand jedoch nach einem Angriff aus der eigenen Hälfte:nach Hüfners Einwurf kam der Ball über Fekl und abermals Hüfner zu Linke,der mit seinem Flugball Wahren zehn Meter hinter der Mittellinie bediente.Der Stürmer nutzte den entstandenden Raum und plötzlich gab es eine 2 vs.2 Situation.Der Pass auf den zentral mitgelaufenen Schnürer folgte und nach dessen Ballmitnahme gegen passive WFV-Verteidiger gab es den trockenen Abschluss aus ca.14m Entfernung:1-0 nach 4 Minuten.In der Folge blieb GWL zwar optisch überlegen, aber Torraumszenen ergaben sich keine Weiteren.Das Pressing schmeckte den Gästen nicht und so waren sie gezwungen, es mit langen Bällen zu versuchen.Nach einer Viertelstunde gab es eine unschöne und absolut unnötige Aktion von Scholz(WFV).Sein Schlag ins Gesicht-während eines ruhenden Balls-gegen einen GWL-Spieler blieb nur ungeahndet, weil leider in der Kreisliga nur zwei und nicht sechs Schiriaugen das Spiel verfolgen.So blieb es beim 11 vs. 11 und nach zwei Freistößen kam es auch zu den ersten Gästechancen durch Wolf. Seine Zweite resultierte aus einer unzureichenden Faustabwehr von Mildner und der Mittelfeldakteur jagte den Nachschuss an die Querlatte(20.)Nach einer knappen halben Stunde schaffte es Peter bis zur gegnerische Grundlinie, aber leider geriet seine Flanke auf die am langen Pfosten allein gelassenen Halt und Schnürer zu lang.Keine 90 sek später fiel der Ausgleich-der Torschütze hieß Wolf.Er profitierte von einem schlimmen Abstimmungsfehler in der Grün-Weiß-Hintermannschaft.Es folgte erneut eine Phase ohne große Aufreger vor beiden Toren, erst mit Schnürers Kopfball nach Linke-Freistoß von rechts näherte man sich wieder an(40.)Zwei Minuten später ging Grün-Weiß erneut in Führung und die Entstehung ähnelte dem 1-0.Ausgangspunkt war erneut ein Einwurf, den Fekl über rechts sicherte und in die Spitze spielte.Wilnewskis zu kurzer Klärungsversuch konnte von Hüfner in den Lauf des gestarteten Halt geköpft werden und dessen sofortiger Abschluss von der Strafraumgrenze ließ Langrock keine Abwehrmöglichkeit. Das bedeutete die 2-1 Pausenführung.Der kurzen Verschnaufpause würden nochmals intensive 45 Minuten folgen,dessen waren sich die Grün-Weißen bewusst.

Die Gäste kamen-wie erwartet- mit Engagement auf das Feld zurück, aber Langendorf hätte den Sack schon kurz nach Wiederanpfiff zumachen können.Hüfners Versuch ohne Bedrängnis aus Nahdistanz konnte Langrock im WSV-Tor unter sich begraben(50.) und eine Minute später flog Halts Kopfball nur Zentimeter am langen Pfosten vorbei.Hüfner hatte nach 61 Minuten nochmals eine Möglichkeit zum 3-1, aber sein Nachschuss flog weit über den Kasten.So kehrte keine Ruhe in das Spiel ein, die Begegnung war von vielen Zweikämpfen geprägt, in denen keine Mannschaft zurückstecken wollte.Der Gast hatte durch Guttmann dann seine erste Torannäherung, die Mildner im Herauslaufen jedoch entschärfen konnte(64.)In der 70.ging das Raunen auf der anderen Seite weiter: nach einem Zimmermann-Freistoß von der linken Seite,konnte Langrock beim Herauslaufen den Ball nicht sichern-Fekl zog mit links von der Strafraumgrenze ab-erneut fehlten wenige Zentimeter(70.)In der Schlussviertelstunde besaßen die Schwarz-Gelben noch zwei Chancen zum Ausgleich:zunächst brachte Scholz einen Freistoß von links in Höhe der 16 m-Linie gefährlich vor das GWL-Tor, aber Mildner konnte den ersten Versuch von Guiga aus kürzester Entfernung parieren und das anschließende Gewühl im Fünfmeterraum beendete Müller in letzter Sekunde mit einem Befreiungsschlag.Durchatmen!?nur Sekunden später rollte die zweite Welle und Guiga legte per Hackentrick für den zentral gestarteten Wolf auf,der plötzlich allein vor Mildner stand.Die Nr.1 verkürzte durch sein schnelles Herauslaufen den Winkel und verhinderte das 2-2(75.).Beim Nachschuss kam es zwischen Guiga und Müller zum Zusammenprall, für Müller ging es danach nicht mehr weiter.Leider blieb er nicht der einzige Ausfall,denn auch Loeper musste mit einer Knieverletzung kurz danach das Spielfeld verlassen.So kam nach 7-wöchiger Verletzungspause M.Solty in den letzten umkämpften Minuten zum Einsatz und half mit, den kostbaren Vorsprung über die Zeit zu retten.Als Belohnung für GWL gab es die Verbesserung auf Platz 4 der Kreisligatabelle.

GWL:Mildner-Müller(80.Hallmann),Zimmermann,Loeper(85.Solty),Linke(76.Panser)-Peter,Halt-Fekl,Schnürer-Hüfner,Wahren

Bank:Riel