Keine Punkte in Magdeburg

Langendorf ohne Siegchance

Zum zweiten Bundesligaspiel der Saison reiste der SV GRÜN-WEISS Langendorf nach Magdeburg. Die Landeshauptstädter mit Dirk Hecht, einen ehemaligen Langendorfer Spieler in ihren Reihen, hatten sich in der vergangenen Spielserie daheim einige schwächere Spiele geleistet. Tatsächlich hatte der Magdeburger SV 90 mit 5395 Holz nicht seinen besten Tag, aber Langendorf konnte dies nicht nutzen und erspielte enttäuschende 5185 Holz.

 

Gleich zu Beginn spielte Ulf Wunderlich von den Gastgebern groß auf, er markierte mit starken 941 Kegel auch gleich den Tagesbestwert. Marco Klein, sein direkter Gegenspieler, konnte ihm nicht Paroli bieten und erspielte nur magere 858 Kegel. Christoph Schmidt kämpfte sich ins Spiel und wurde mit 904 Kegel Teambester. Da der zweite Magdeburger Startspieler, Sven Ostermann, mit 859 Kegel aber auch einen rabenschwarzen Tag hatte, führte der Gastgeber lediglich mit 38 Holz.

 

Sebastian Sitter und Christian Speck (879 Kegel) sollten nun angreifen und Langendorf somit im Spiel halten. Jedoch genau das Gegenteil trat ein. Dirk Hecht (924 Kegel) und Maik Siegemund (934 Kegel) zeigten eindrucksvoll wer Herr im Hause ist. Sebastian und Christian mussten beizeiten abreißen lassen und büssten entscheidend an Boden ein. Langendorf handelte und brachte nach 100 Wurf für Sitter (422 Kegel), Uwe Hecht. Er erspielte noch gute 441 Kegel, aber den Vorsprung von 154 Holz für die Landeshauptstädter konnte auch er nicht mehr verhindern.

 

Das Spiel war gelaufen, denn das lassen sich die erfahrenen Schlussstarter der Einheimischen Steffen Blumtritt (869) und Gerhard Piekacz (868) normalerweise nicht mehr nehmen. Doch auch sie agierten an diesem Tag schwach, aber Sven Meyer (829) und Jens Wittow (852) konnten zu keiner Zeit ihre Gegner unter Druck setzen. Mit 210 Kegel Vorsprung siegt der Magdeburger SV 90 am Ende deutlich gegen schwach spielende Langendorfer.

 

Am kommenden Wochenende benötigt Langendorf daheim gegen Mitaufsteiger ATSV Freiberg nun einen Sieg, um nicht vorzeitig den Anschluss zu verlieren.