Auch in Berlin war nichts zu holen

Hohe Niederlage für Langendorf

Bei einem der Staffelfavoriten, dem SKC Kleeblatt Berlin, hatten die Langerndorfer Kegler nicht den Hauch einer Chance. Mit 5192 Holz spielten die Grün-Weissen zwar stärker als voriges Jahr beim verpassen Aufstiegsspiel zu Bundesliga, wurden aber dabei von den Gastgebern förmlich überrollt.

 

Die Hauptstädter spielten starke 5609 Holz und führten bereits nach dem Startpaar mit 157 Kegel, bauten diesen Vorsprung auf 273 Kegel nach dem Mittelpaar aus und schickten Langendorf am Ende mit einem Vorsprung von 417 Kegel nach Hause.

Christoph Schmidt (870) und Marco Klein (866) starteten und hatten gegen Andreas Kupsch (947) und Enrico Brosch (946) einen schweren Stand. Beide Kleeblätter waren sofort im Spiel und setzten Christoph und Marco mächtig unter Druck. Sie bauten den Vorsprung für ihre Farben kontinuierlich aus, obwohl sich die Grün-Weissen redlich mühten.

Mit über 100 Kegel im Rückstand, geht da noch was, fragten sich die Langendorfer. Christian Speck und Sven Meyer (847) wollten es zumindest einmal versuchen, aber die Berliner mit Christian Drache (968) und Sven Lischke (880) ließen keine Luft mehr heran. Speck und Meyer kämpften um jedes Holz, die Gastgeber hatten jedoch immer eine passende Antwort parat. Christian Speck wurde mit 885 Kegel noch Teambester.

Alle Messen waren gesungen als nun Jens Wittow (871) und Uwe Hecht (853) die Bahnen betraten. Wenigstens ein gutes Mannschaftsergebnis wollte man noch erzielen, aber auch das gelang nicht. Bei Kleeblatt spielte Jörg Seidel mit 877 Kegel unter seinen Erwartungen, sein Teamkollege Exweltmeister Sven Tränkler jedoch zeigte eindrucksvoll wie man auf diesen nicht einfach zu spielenden Bahnen großartige Ergebnisse erzielen kann. Das war schon Kegelsport von Feinsten, was Tränkler da auf die Bahnen zauberte. Mit 991 Kegel verpasste er nur denkbar knapp die magische 1000-er Marke. Damit markierte er natürlich auch den Tagesbestwert.

Enttäuscht trat Langendorf die Heimreise an und muss nun in den kommenden Heimspielen die nächsten Punkte einfahren.