Langendorf gelingt der Aufstieg

Bundesliga wir kommen!

Nach Senftenberg ging die Reise der Kegelmänner von GRÜN- WEISS Langendorf am vergangenen Wochenende. Dort ging es um den Aufstieg in die 3. Bundesliga Ost. Hochkarätige Gegner mussten dabei von den Grün-Weissen bezwungen werden.

Fünf Mannschaften spielten um

die zwei Aufstiegsplätze. KSV Germania Lebusa aus Brandenburg, SKC Kleeblatt Berlin aus Berlin, KV Wolfsburg II aus Niedersachsen und ATSV Freiberg aus Sachsen hießen die Kontrahenten von Langendorf.

Es sollte ein Dreikampf um die begehrten Bundesligaplätze werden. Germania Lebusa und KV Wolfsburg II konnten nur sporadisch mithalten und mussten abreisen lassen.

Christoph Schmidt startete für Langendorf, er kam gut zurecht und wurde mit 934 Teambester. Besser machte es nur der Startspieler von Freiberg, Jan Fritzsch mit 959.

Langendorf nahm den Kampf an und hielt ordentlich dagegen. Aber auch Kleeblatt Berlin II spielte stark und hielt ihr Team auf Schlagdistanz. Christoph Krause als zweiter Starter erspielte 878 Kegel. Sven Meyer (926) und Christian Speck (893) hielten Langendorf weiter auf Kurs. Als Nächster war Uwe Hecht dran, er mühte sich, aber es gelang ihm nicht viel. Michael Köhler wurde für ihn eingewechselt. Bei ihm lief es auch nicht richtig, die erspielten 838 Kegel waren natürlich zu wenig. Kleeblatt Berlin nutzte dies aus und zog an Langendorf vorbei. Ein gut aufgelegter Jens Wittow (916) konnte aber die Scharte wieder auswetzen.

Nach dem ersten Tag führte Freiberg mit 5451 Holz vor Langendorf 5385 Holz und Kleeblatt Berlin II mit 5363 Holz. Wolfsburg II (5280) und Lebusa (5200) waren da schon deutlich im Hintertreffen.

Der zweite Tag musste nun die Entscheidung bringen. Freiberg begann erneut stark, aber  Langendorf mit Christoph Schmidt (928) blieb dran. Michael Köhler (893) spielte diesmal besser als am Vortag, die 900-Marke konnte er aber nicht knacken. Kleeblatt startete schlecht und verlor somit entscheidende Punkte. Da sich auch Christoph Krause (883) und Christian Speck (933, Teambester) keine Blöße gaben, standen nach vier Startern die Aufsteiger so gut wie fest. Sven Meyer (856) und Jens Wittow (914) hätten beinahe noch den Turniersieg gegen schwächer werdende Freiberger erspielt, es fehlten am Ende nur 10 Kegel.

Damit sind Freiberg (gesamt 10802) und Langendorf (10792) aufgestiegen. Dritter wurde Kleeblatt Berlin II (10630), dann KV Wolfsburg II (10570) und Germania Lebusa (10289).

Unter großem Jubel trat man dann die lange Heimfahrt an.

Daheim angekommen wurde der neue Bundesligist von zahlreichen Fans und Vereinsmitgliedern überrascht. In der Wiedebacher Flur wartete man schon auf sie. Nach einer freudigen Begrüßung stiegen alle Kegler in den Weidenkorb von Ballonteam Jens Krause, welcher auf einer LKW-Ladefläche befestigt war, um. Mit großem Hallo fuhr man dann eine Ehrenrunde durch das Dorf, immer einmal unterbrochen durch einige Feuerstöße aus den am Korb befestigten Gasbrennern. Auf der Kegelbahn gab es dann noch einen Sektempfang und ein kleines Feuerwerk zu Ehren der Aufsteiger. Danach wurde noch lange feucht fröhlich weiter gefeiert.

In einigen Wochen beginnt dann die Vorbereitung auf das Abenteuer Bundesliga, worauf sich alle Kegelsportfreunde schon jetzt freuen.