Schlechter Start ins neue Jahr

Langendorf verliert daheim gegen Zerbst

Gleich das erste Spiel des neuen Jahres bescherte den Langendorfer Zweitligakeglern ein weiteres Heimspiel. Die zweite Mannschaft des amtierenden Deutschen Meisters SKV Rot-Weiß Zerbst war diesmal der Gegner. Wie erwartet brachten die Gäste mit Oliver Scholler und Timo Hoffmann zwei Spieler aus ihrer ersten Mannschaft als Verstärkung mit. Nach einem großartigen Spiel, was die sehr zahlreichen Fans begeisterte, verlor Langendorf trotz einer starken Mannschaftsleistung mit 5514 Holz zu 5580 gegen die Zerbster Reserve.

 

Startdurchgang:    Christoph Schmidt  964  :  868 Sven Palmroth / Steffen Heydrich  

                                 Christian Speck   947  :  957 Martin Herold

Langendorf wie gewohnt vorn mit Christoph Schmidt und Christian Speck, beide knieten sich voll rein und wussten zu überzeugen. Christoph wurde Teambester, sein Gegner Sven Palmroth verletzte sich, Steffen Heydrich übernahm büsste aber weiter an Boden ein. Beim anderen Duell behielt Herold knapp die Oberhand gegen einen gut aufgelegten Christian Speck. Der Lohn war ein Vorsprung von 86 Kegel für die Hausherren.

Mitteldurchgang:   Marco Klein    946  :  941  Oliver Scholler                                                                                       

                                  Sven Meyer  /  Andrè Traue         831  :  949  Robert Heydrich

Das sah gut aus, die Gäste bliesen jetzt aber zum Gegenangriff. Oliver Scholler und Robert Heydrich spielten wie entfesselt, da hatten Sven Meyer und Marco Klein einen schweren Stand. Sven fand nicht ins Spiel und Andrè Traue wurde für ihn eingewechselt. Er kam besser zurecht, blieb aber auch unter seinen Möglichkeiten. Dies nutzte Heydrich gnadenlos aus und machte reichlich an Boden gut. Ein im zweiten Spielabschnitt überragender Marco Klein konnte schlimmeres verhindern, er konnte sein Duell gegen Scholler noch knapp gewinnen. Langendorf lag nun mit 27 Holz hinter und die Spannung stieg.

Schlussdurchgang:  Uwe Hecht    920  :  981  Timo Hoffmann                                                                        

                                    Jens Wittow   906  :  884   Hannes Bräse

Geht da noch was? :fragte man sich im Langendorfer Lager. Alle vier Akteure kämpften um jeden Punkt, lautstark angefeuert von ihren Fans. Tatsächlich holte Langendorf auf und konnte sogar leicht in Front gehen. Mit dem Deutschen Einzelmeister Timo Hoffmann hatte Kapitän Hecht eine schwere Aufgabe bekommen. Hoffmann spulte sein Pensum ruhig herunter, er wurde mit starken 981 Holz Tagesbester und erzwang damit die Spielentscheidung. Wittow hatte seinen Gegner anfänglich in Griff, aber Bräse wusste sich zu steigern und konnte gegen einen in zweiten Spielabschnitt nachlassenden Wittow die zum Sieg ausreichende Leistung erbringen.

 

 

Dennoch enttäuschte Langendorf nicht, man musste sich heute dem besseren Team aus Zerbst beugen, so lautete das Schlussresümee beider Mannschaftsleiter.