Niederlage in Senftenberg

Überraschung gelingt nicht

Mit einem guten Gefühl reiste GRÜN-WEISS Langendorf zum fälligen Punktspiel der 2. Kegelbundesliga nach Senftenberg. Dort hatte man vor knapp einem Jahr mit einer klasse Leistung den Aufstieg geschafft. Mit diesem Optimismus ging es in das Spiel, was dann auch spannend bis fast zum Schluss verlief.

 

Christoph Schmidt und Marco Klein eröffneten für Langendorf das Match. Beide kamen auf der nicht ganz einfach zu spielenden Segmentbahn prima zurecht. Christoph schaffte mit 938 Holz den Tagesbestwert, Marco erreichte mit 922 Holz auch ein sehr starkes Ergebnis. Die Gastgeber mit Mario Peßolat (903) und Sven Seiffert (910) spielten  gut, konnten jedoch nicht verhindern, dass Langendorf mit 47 Kegel in Führung ging.

So konnte es gern weitergehen, doch Senftenbergs Mittelpaar Steffen Kretzschmar (920) und Mike Lauersdorf (934, Teambester) hatten etwas dagegen. Sie setzten Sebastian Sitter und Uwe Hecht gleich zu Beginn unter Druck. Sebastian agierte ebenfalls stark und der Lohn waren respektable 921 Holz. „ Ich freue mich, dass es heute so gut gelaufen ist“, sagte er danach. Hecht begann verhalten und sein Gegenspieler konnte so einiges an Boden gut machen, aber er wusste sich zu steigern und kämpfte um jedes Holz. Auf seiner letzten Bahn verletzte sich Uwe und Christoph Krause spielte für ihn weiter. Mit den wenigen verbliebenen Würfen konnte Christoph jedoch nicht mehr viel ausrichten. Beide zusammen schafften 874 Holz.

Der Gastgeber lag nun mit 12 Kegel vorn, für Spannung war also gesorgt. Auch im Schlussdurchgang erwischte Senftenberg mit Stefan Mitrenga (911) und Olaf Neumann (901) den besseren Start. Sven Meyer (884) und Jens Wittow (861) wehrten sich nach Kräften, aber in Spiel entscheidenden Momenten hatten die Einheimischen meist das bessere Ende für sich. Obwohl Sven und Jens nie aufgaben hatte Senftenberg das Match nun in Griff und siegte mit 5479 Holz zu 5400 Holz für Langendorf.

Das Mannschaftsergebnis kann sich sehen lassen, verloren haben wir das Spiel heute beim Spiel in die Abräumer, wo wir 195 Kegel weniger als der Gastgeber erzielten. Darüber waren sich die Grün-Weissen am Ende einig.