Auch in Mücheln ist nichts zu holen

Erwarteter Ausgang des Sachsen-Anhalt Derbys

Auswärtsbestleistung mit der Mannschaft und vier Spieler in den Top Ten des Spieltages, so lauten die positiven Fakten des Spiels von Grün – Weiss Langendorf bei Geiseltal Mücheln 2. Der einzige, aber Spiel entscheidende Fakt ist das Endergebnis. Langendorf schafft mit 5630 Holz ein klasse Ergebnis, aber Mücheln siegt mit 5915 Holz klar und deutlich.

 

Das im Geiseltal die „Kegel-Trauben“ sehr hoch hängen, war den Zweitligakeglern von Langendorf bekannt. Dort gewinnt man nur, wenn der Gastgeber einen rabenschwarzen Tag erwischt und selber ein Top-Ergebnis hinlegt. Letzteres gelang ja den Grün-Weissen, aber am Ende war man ohne jede Sieg-Chance. Marco Klein und Christoph eröffneten das Spiel. Marco an alter Wirkungsstätte, er kam ja vor der Saison von Mücheln ins Greislautal, zeigte das er die sehr ergiebigen Bahnen immer noch gut beherrscht. Mit 990 Holz wurde er auch Teambester. „Schade, ich hätte gern auch die 1000-Marke geknackt, aber da war wohl der eine oder andere Fehlwurf zuviel“, lautete sein Resümee. Christoph begann auch stark, musste dann etwas Federn lassen. Er zeigte aber mit 962 Holz ebenfalls eine klasse Leistung. Die Gastgeber beeindruckte dies jedoch wenig. Andrè Witte hielt mit 959 Holz dagegen und Andreas Fritsche, eine Leihgabe aus Müchels erster Mannschaft,  spielte wie entfesselt auf. Er verfehlte bei seinem Ergebnis von 1081 Holz den Einzelbahnrekord nur um 5 Kegel.

Mit 88 Kegel Rückstand betraten nun Thomas Spiegelberg (887) und Sebastian Sitter (906) die Bahnen. Sie zeigten eine solide Leistung, konnten allerdings an die starken Leistungen ihrer Teamkollegen nicht ganz anknüpfen. Mücheln setzte im Mittelpaar mit Reiner Frenzl (943) und Werner Jahnke (983) ihre Routiniers ein und sie leiteten dann auch die Vorentscheidung ein, denn mit einem plus von 221 Holz für die Hausherren war das Spiel gelaufen.

Das ließen sich Jörg Zunkel (969) und Mathias Keck (980) natürlich nicht mehr nehmen, sie hielten das Langendorfer Schlusspaar jederzeit auf Distanz und brachten den Sieg für ihr Team unter Dach und Fach. Obwohl Jens Wittow (942) und Sven Meyer (943) stark spielten konnten sie nichts mehr ausrichten. Dennoch trat Langendorf nicht unzufrieden die Heimreise an, hatte man doch den positiven Auswärtstrend von Senftenberg fortgesetzt.

In 14 Tagen beim nächsten Auswärtsspiel in Rosslau, wollen die Grün-Weissen versuchen dies fort zu setzten, was jedoch nicht so einfach werden kann.

Spielbericht Mücheln I SV Grün-Weiss langendorf Kegeln 2 . Bundesliga