Erwartete Niederlage in Berlin

Matthias Noack spielt Bahnrekord 

Wie befürchtet gab es für die Zweitligakegler aus Langendorf in der Hauptstadt beim SV Semper Berlin nichts zu holen. In einem einseitigen Spiel siegte Semper am Ende verdient klar und deutlich mit 5408 Holz zu 5183 Holz. Seit dem bekannt ist, dass es diese Saison keine Absteiger in der Liga geben wird, ist die Luft irgendwie auch raus. Dennoch wollten die Grün-Weissen noch einmal Gas geben und dem Tabellendritten Paroli bieten.

 

Marco Klein und Christoph Schmidt eröffneten das Match. Während Marco stark begann, hatte Christoph Probleme auf den nicht einfach zu spielenden Berliner Läufen, er musste sich am Ende mit mageren 848 Holz begnügen. Der Schock für Langendorf kam auf der dritten Bahn, Marco verletzte sich, Diagnose Muskelfaserriss. Kapitän Uwe Hecht, ebenfall noch verletzt, spielte für ihn zu Ende. Beide zusammen kamen auf 859 Holz. Berlin setzt im ersten Paar immer ihren besten Spieler Matthias Noack ein, um das Spiel gleich zu ihren Gunsten zu entscheiden. Dies klappte auch, denn Noack zeigte wie man diese Bahnen spielen muss, er stellte mit 995 Kegel auch einen neuen Einzelbahnrekord auf. Sein Mitstreiter Nico Gierspeck schaffte mäßige 863 Holz, aber Berlin zog mit 151 Holz auf und davon.

Im Mittelpaar kam Matthias Wedler aus der zweiten Langendorfer Mannschaft zum Einsatz. In seinem ersten Bundesligaspiel machte er seine Sache gut und erspielte 847 Holz. Sebastian Sitter zeigte eine gute Leistung auf allen Bahnen und wurde mit 871 Holz belohnt. Die Semperaner Sascha Bräuer (877) und Jürgen Liss (883) bauten die Führung für ihr Team auf 193 Kegel weiter aus.

Alle Messen waren gesungen als Christian Speck und Jens Wittow (853) die Bahnen betraten. Durch eine schwache erste Bahn verdarb sich Jens ein besseres Ergebnis. Christian kam prima zurecht und spielte stark, mit 905 Holz übertraf er als einziger Langendorfer die 900-Marke und wurde zugleich Teambester. Die Gastgeber mit Thomas Prill (867) und Dirk Uhlig (918) spielten locker auf und erhöhten den Vorsprung für ihre Farben kontinuierlich weiter.

Am Ende siegt Semper Berlin mit 220 Holz Vorsprung und festigt damit seinen dritten Platz. Langendorf hingegen rutscht auf Tabellenplatz 10 und muss nun versuchen Anfang April beim Schlusslicht TSV Brehna noch einmal zu punkten.