Erster Auswärtssieg

ThSV Wünschendorf vs. SV Grün-Weiß Langendorf 3:5 MP (3259:3269)

Im zweiten Punktspiel des Jahres und zugleich erstem Auswärtsspiel der Rückrunde gelang dem Langendorfer Team der erste Auswärtssieg der Saison in Wünschendorf.

Nach dem letzten Heimsieg gegen Jena wollten die Langendorfer gegen ThSV Wünschendorf nochmals punkten. Mannschaftsleiter Jens Wittow und Betreuer Klaus Krause hatten schon vor dem Spiel Probleme die Mannschaftsaufstellung festzulegen. Der Spieler im zweiten Paar oder vielleicht nicht oder doch. Schließlich vertrauten Mannschaftskapitän Wittow und Betreuer Krause dem Kader, die noch in Schönebeck mit 5:3 verloren hatten. Im Nachhinein sollte sich herausstellen das sie alles richtig gemacht haben. 

Entgegen allen anderen Spielen holten die Langendorfer jedoch im ersten Paar keinen Mannschaftspunkt. Trotz guter Leistungen verloren Sven Meyer (551) und Marco Klein (549) der sein 100 Bundesligaspiel bestritt, gegen Marc Hauptmann(565) und Andreas Ölsner (568). Langendorf lag mit 0:2 Mannschaftspunkten und 33 Kegel hinten. Hier wurde im ersten Durchgang durch einige kleine Fehler der ein oder andere Satzpunkt verschenkt. Alle schauten sich fragend an: Haben wir doch falsch aufgestellt? 

Das Blatt wendete sich jedoch schon im Mittelpaar zum Guten. Christoph Krause (532), der wieder einmal mit den Vollen haderte, holte sich drei Satzpunkte gegen Daniel Schmidt (518). Christian Speck (536) war mit Sven Hermann (518) punktgleich holte sich aber auf Grund der mehr gespielten Kegel seinen Mannschaftspunkt. Nach dem zweiten Paar stand es nach Mannschaftspunkten 2 : 2 und Wünschendorf führte noch mit einem Kegel.Im letzten Paar war Sebastian Sitter (531) als Kanonenfutter für den Tagesbesten Roberto Rietze (575) eingeplant. Und diesmal sollte die Rechnung aufgehen. Er holte sich gleich auf der ersten Bahn einen Satzpunkt, was jedoch Christoph Schmidt gegen Christian Urban (515) nicht schaffte. Schmidt konnte sich aber mit der Mannschaftsbestleistung von 570 Kegeln noch enorm steigern und holte sich den Mannschaftspunkt. Langendorf führte vor der letzten Bahn "recht souverän". Doch Klaus Krause sollten sich noch die Nackenhaare hochstellen. Roberto Rietze spielte auf der letzten Bahn sagenhafte 178 Kegel (115 Volle /63 Abräumer) und nahm Sitter gleich 53 Kegel ab. 

Dennoch gewannen die Langendorf am Ende doch noch, wenn auch knapp, mit 5 : 3 Punkten und 3269 zu 3259 Kegel. Das bedeutet Platz 10 in der Tabelle. Im nächsten Spiel in Auma wird es sicherlich schwerer, aber mit dieser gesunden Einstellung machbar.