Es geht doch !

ESV Lok Rudolstadt vs. SV Grün Weiß Langendorf 2:6 (3328:3340)

ESV Lok Rudolstadt hat mit Platz fünf in der Staffel einen sicheren Mittelplatz. Gegen Absteiger Langendorf sollte deshalb wieder ein Heimsieg gelingen. Immerhin hatte man gerade zwei Heimspiele verloren. Doch die Langendorfer zeigten eine sehr geschlossene Partie und brachten den Rudolstädtern die dritte Heimniederlage.

Im Anfangspaar holte sich der beste Langendorfer Marco Klein (579) mit einer sehr konstanten Leistung drei Satzpunkte und sicherte sich den Mannschaftspunkt gegen Lutz Pfotenhauer (573). Sven Meyer brachte in der ersten Hälfte ebenfalls seine Satzpunkte nach Hause, ließ dann jedoch etwas nach. Am Ende ging der Mannschaftspunkt mit (553) gegen Gregor Kunstmann (538) dennoch an ihn. Langendorf lag zum ersten Mal in dieser Serie mit 2 : 0 Punkten und 21 Kegel in Führung. Damit hatten die Rudolstädter nicht gerechnet.

Geburtstagskind Sebastian Sitter (557) konnte gegen Heiko Krause (503) diese Serie fortsetzen. Mannschaftskapitän Jens Wittow (554) spielte teilweise mit Gewalt und verlor trotz zweier Satzpunkte den Mannschaftspunkt an Martin Böhme-Schweizer (576). Langendorf führte mit 3 : 1 und 53 Kegel. War hier etwas zu holen?

Das Schlusspaar verlor jedoch allein auf der ersten Bahn den Vorsprung fast komplett. Jedoch kämpften sie bis zum Umfallen und holten jeweils zwei Satzpunkte. Während Christoph Schmidt (559) gegen Thomas Kerntopf (554) sich seinen Mannschaftspunkt zuschreiben konnte verlor Christian Speck (538) gegen den erwarteten Tagesbesten Lars Biesath (584) recht deutlich.

Langendorf siegte mit 6 : 2 Punkten und knappen 3340 zu 3328 Kegel. "Es geht doch" konnte der nach dem Spiel nervlich angeschlagene Teambetreuer Klaus Krause nur noch feststellen.