Unnötige Niederlage

Grün Weiss Langendorf II  vs. KV Empor Merseburg 5289 : 5297

Auch im zweiten Heimspiel in Folge musste die II. Männermannschaft der Kegler des SV Grün-Weiss Langendorf in der Landesliga gegen den Mitaufsteiger aus Merseburg eine Heimniederlage einstecken.

 

Dieser Punktverlust schmerzt umso mehr da er sowohl knapp, als auch vermeidbar war.

Die Grün-Weisse Bundesligareserve begann im Starterpaar mit Michael Büttner (923, damit Mannschaftsbester) und Mike Bendel (870) durchaus ansprechend. Beide bestätigten ihre guten Leistungen aus den letzten Spielen.

Die Merseburger mit Michael Martin (932, damit Tagesbester) und Axel Koch (864) hielten jedoch voll dagegen und konnten am Ende einen Vorsprung von 3 Holz verbuchen.

Das Mittelpaar der Hausherren Andre Traue (840) und Peter Panzer (885) sollte nun gegen Stephan Krug (854) und Stefan Güttel (884) diesen Rückstand wettmachen, und versuchen einige Hölzer Vorsprung herauszuholen. Doch auch dieser Plan ging in die Hose. Insbesondere Andre produzierte viel zu viele Fehlwürfe und versemmelte sich so ein Endergebnis welches auch an die 900-er Marke hätte heranreichen können.

Mit 16 Holz Rückstand oblag es nun Thomas Spiegelberg (899) und Christoph Schmidt (872) dem Spiel eine Wende zum Guten zu geben. Nach der ersten Bahn schien dieses Ansinnen auch zu funktionieren denn die beiden konnten den Rückstand in einen kleinen Vorsprung verwandeln. Die Rabenstädter aus Merseburg Lutz Föhl (876) und Jörg Frauendorf (887) gaben allerdings nicht klein bei, so dass die Führung im weiteren Verlauf des Schlusspaares ständig hin und her wechselte. Sprichwörtlich mit der letzten Kugel entschieden die Gäste diese sehr spannende Kegelpartie für sich. Langendorf erzielte 5289 Kegel die Merseburger 5297 Kegel.

Fazit: Mit der zweiten Heimniederlage wird es für die Langendorfer langsam Zeit auch auswärts mal zu punkten um die Klasse halten zu können. Mit etwas mehr Kontinuität sollte dies durchaus möglich sein, denn als Grund für die derzeitige Situation ist durchaus auszumachen das fast in jeden Spiel ein Akteur (dummerweise jedes mal ein anderer) seine Leistung nicht abrufen kann.